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Mercedes E 420 CDI: Gebrauchter V8-Diesel mit 625.000 km

Und er läuft und läuft und läuft: Auf AutoScout24 steht ein Mercedes E 420 CDI (2008) mit 625.000 km zum Verkauf. Der seltene 4,0-Liter-V8-Diesel gilt als besonders robust – eine echte Langstrecken-Limousine aus erster Hand!

Richtig gelesen: Hier trennt sich ein äußerst treuer und, nach den Bildern zu urteilen, sehr gewissenhafter Mercedes-E-Klasse-Fahrer von seinem Schätzchen. 625.000 Kilometer hat der Erstbesitzer in dieser 314 PS starken E 420 CDI Limousine aus dem Jahr 2008 abgespult – doch wer sich die Fotos genauer anschaut, könnte dem Wagen auch weniger als die Hälfte der Laufleistung zutrauen. Die Vierrohr-AMG-Abgasanlage ist dagegen Geschmackssache.

Mercedes E 420 CDI - Frontansicht Mercedes E 420 CDI - Heckansicht

Ein treuer Begleiter mit 625.000 km

Im Inserat wird das beeindruckende Drehmoment von 730 Nm hervorgehoben, ebenso wie der vergleichsweise günstige Normverbrauch und die langen Autobahnstrecken, die der Wagen angeblich zurückgelegt hat. Nachprüfen lässt sich das zwar nicht, doch für ein gutes Gewissen gibt es immerhin einen frischen Service, der laut Angaben erst im Januar dieses Jahres durchgeführt wurde. Der nächste Besitzer muss sich jedoch um die Hauptuntersuchung im September 2025 kümmern.

Der Preis für dieses Exemplar? 9.900 Euro. Eine Preisbewertung fällt nicht leicht, denn der E 420 CDI ist eine echte Rarität. Auf AutoScout24 sind lediglich sechs weitere V8-Diesel im Angebot – der günstigste startet bei 5.500 Euro, der teuerste liegt bei knapp 17.000 Euro, allerdings mit nur einem Fünftel der hier gezeigten Laufleistung.

Mercedes E 420 CDI - Cockpit Mercedes E 420 CDI - Rueckbank

Die E-Klasse der Baureihe 211 – robust, aber nicht ohne Probleme

Während hier ein echter Kilometerheld angeboten wird, war der Start für die E-Klasse der Baureihe 211, die ab 2002 erhältlich war, nicht gerade problemlos. Zahlreiche Rückrufe, anfällige Bremsen, defekte Diesel-Injektoren und Elektronikprobleme machten den Besitzern Sorgen.

Doch in einem Punkt hatte Daimler immerhin nachgebessert: Die Rostvorsorge war deutlich besser als bei der Vorgänger-Baureihe 210. Kommt es heute zu Korrosionsschäden, sind diese meist oberflächlich. Dennoch kann sich etwa dauerhaft sammelndes Wasser auf dem hinteren Querträger im Bereich der Achsaufnahme so auswirken, dass Bolzen durchrosten – selten, aber es kommt vor. (Text: tv | Bilder: AutoScout24)

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